Raphael verteidigt seine Dissertation

18. Februar 2021 Eine Minute Lesedauer

Raphael hat erfolgreich seine Dissertation “Improving Usability and Accessibility of the Web with Eye Tracking” an der Universität Koblenz-Landau verteidigt. Er führt in seiner Dissertation innovative Methoden zum Einsatz von Eyetracking für die Verbesserung der Nutzerfreundlichkeit und Zugänglichkeit im Internet ein, bespricht deren Umsetzung als Prototypen und berichtet von der Evaluation mit den Nutzern der neuen Methoden.

Foto der Verteidigung. Raphael steht vor einer Projektionswand.

Zum einen verbessert Raphael mit intelligenten Screenshots die Arbeit von Usability Experten mit Eyetracking nachhaltig. Anstatt sich von allen Nutzern jeweils langwierige Videoaufzeichungen ansehen zu müssen, erstellt seine Methode intelligente Screenshots für die Auswertung, welche trotzdem die Dynamiken von modernen Webseiten korrekt abbilden. Diese intelligenten Screenshots ermöglichen Usability Experten eine schnellere und bessere Auswertung von Eyetracking Daten auf Webseiten - und damit eine tiefgehende Analyse des Erlebnisses auf der Webseite. Zum anderen beschreibt Raphael seine Arbeiten am ausschließlich blickgesteuerten Web Browser “GazeTheWeb”, der bei dreißig Probanden mit körperlichen Beeinträchtigungen über einen Monat lang hinweg in einer internationalen Feldstudie evaluiert wurde - sowohl im direkten Gespräch als auch über das Nutzungsverhalten. Diese Arbeiten haben grundlegende Erkenntnisse über das visuelle Verständnis von Webseiten und die Interaktion mit Eyetracking im Internet hervorgebracht, welche in Semanux nun ihre Anwendung finden.

Die Gutachter der Dissertation haben dabei mit ihrer Expertise das interdisziplinäre Spektrum der Forschung von Raphael abgedeckt: Prof. Dr. Steffen Staab als Betreuer und Erstgutachter mit seiner Expertise in der Web Science, Prof. Dr. Andreas Bulling mit seiner Expertise im Bereich der Mensch-Computer Interaktion und Prof. Dr. Dietrich Paulus mit seiner Expertise in der Bildverarbeitung. Insgesamt wurde die Dissertation mit magna cum laude, also sehr gut, bewertet.

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